Endlich wieder unterwegs – der holprige Start Folge 1

Endlich wieder unterwegs – der holprige Start in die E-Motorrad-Weltreise

Der erste Kilometer der Weltreise beginnt anders als geplant: Statt auf dem Solarmotorrad rollt Rhino zunächst mit seinem gelben Van „EVER“ Richtung Westen – durch Frankreich, Spanien und Portugal. Zwischen einem verlorenen Ladekabel, dem fehlenden Motorradführerschein und dem Versuch, den Van zu verkaufen, entdeckt er nach vier Jahren Pause wieder, was Reisen eigentlich bedeutet – und was er all die Zeit vermisst hat.

Vier Jahre Pause – und plötzlich wieder unterwegs

Am 1. Dezember 2024 steigt Rhino gemeinsam mit Solovino in den Van und fährt nach Westen los. Doch nach vier Jahren ohne echtes Reisen fühlt sich der Anfang ungewohnt an: „In den letzten vier Jahren scheine ich wohl verlernt zu haben, was Reisen eigentlich ist – dass Dinge nicht so kommen, wie man sie erwartet.“ Genau dieses Gefühl der Ungewissheit, das er zunächst neu lernen muss, wird zum roten Faden dieser ersten Folge.

Dieses Kribbeln habe ich vermisst

Schnell kehrt das zurück, was das Nomadenleben ausmacht: die Freiheit, nicht zu wissen, wo der nächste Tag endet. „Dieses Kribbeln, wenn man nicht weiß, wo man morgen landet, wo man schläft oder was es als Nächstes zu essen gibt – genau das habe ich vermisst“, sagt Rhino unterwegs. Zwischen Wildcampen, Kochen und stillen Naturmomenten findet er Schritt für Schritt in den Reiserhythmus zurück.

Mont Saint-Michel: ein Startpunkt mit Symbolik

Der Auftakt führt zum Mont Saint-Michel in Frankreich – ein Ort, an dem Rhino über den Sinn seines Weges nachdenkt. Der Berg, der den Gezeiten trotzt, wird zum Sinnbild für die eigene Reise: „Genau so will ich mich daran erinnern, dass ich – trotz all der äußeren Veränderungen, trotz der Ungewissheit – diesen Weg stabil gehen werde.“

Vigo und Santa Trega: Ladekabel, Van-Verkauf und keltische Spuren

In Vigo holt Rhino ein Ersatz-Ladekabel ab – das originale ist unterwegs verloren gegangen – und versucht zugleich, den Van zu verkaufen, um den Umstieg aufs E-Motorrad vorzubereiten. Ein kurzer Abstecher führt nach Santa Trega mit seiner alten keltischen Siedlung, wo er über Vergangenheit und Vergehen der Zeit nachdenkt.

Weihnachten in Oia – und die Erinnerung an Solovino

An der spanischen Küste in Oia verbringt Rhino Weihnachten und erinnert sich daran, wie ihm Solovino einst auf seiner ersten Motorradreise in Mexiko als Welpe zugelaufen ist. Ein ruhiger, rückblickender Moment mitten im Aufbruch.

Porto, Pombal und ein Silvester unterwegs

Weiter geht es nach Portugal: In Porto plant Rhino die nächsten Arbeiten am Motorrad, in Pombal sucht er eine SIM-Karte, feiert Silvester und schraubt weiter an der Technik. Der Van ist immer noch dabei – und genau das erzählt diese Folge ehrlich: warum der geplante Umstieg aufs Solarmotorrad noch auf sich warten lässt.

Was noch fehlt: der Motorradführerschein

Ein Detail bremst den Traum vom Solarmotorrad noch aus: „Was im Gegensatz zum Ladekabel und den wiederkehrenden Skills allerdings immer noch fehlt, ist mein Motorradführerschein.“ Doch der Anfang ist gemacht – die Reise hat begonnen, und mit ihr die Rückkehr zu einem Leben auf der Straße.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *